Die Galgenlieder des Christian Morgenstern
Am 06.05.1871 als Nachfahre einer Malerfamilie in München geboren studierte er zuerst Jura & Volkswirtschaft.
Später wandte er sich dem Studium der Philosophie und Kunstgeschichte zu.
Ab 1903 war er literarischer Lektor im Verlag von Bruno Cassirer, mit dem er freundschaftlich verbunden war.
Seine ersten heiter-grotesken Dichtungen wie »Galgenlieder« und »Palmström« machten
ihn sehr rasch bekannt.
Er heiratete 1910 Margareta Gosebruch von Liechtenstern. Im selben Jahr begann auch seine Zusammenarbeit mit dem Verleger Reinhard Piper, die bis zu seinem Lebensende anhielt. Er litt zeitlebens an einem Lungenleiden, woran er auch im März 1914 in Meran verstarb.
Theater-Empfehlung:
Die Dadasophin PALMA KUNKEL entführt das
Publikum in das Labyrinth der Titanei, einem Mond des Uranus, auf dem Christian Morgensterns Fabelwesen zu Hause sind: Golch und Flubis,
das Mondschaf, die sprechende Hausschnecke, der Rabe Ralf, der Walfafisch, das Vierviertelschwein und die Auftakteule – lauter merkwürdige Kreaturen,
die sich in den eigens für Palma Kunkel vertonten Galgenliedern in zeitlos schöne Musik verwandeln....Ort: Voksbühne im Prater (Berlin)
Zeit: 24.02 um 20 Uhr
zur Website
